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Ist unser Schicksal durch unsere Familie vorbestimmt? Angetrieben von dem tragischen Vermächtnis seiner verstorbenen Großmutter Anne begibt sich der Filmemacher Jonas Rothlaender auf die Reise, den komplexen Zerwürfnissen seiner eigenen Familie nachzuspüren.

Synopsis

Ist unser Schicksal durch unsere Familie vorbestimmt? Vererben sich die immer gleichen familiären Konflikte von Generation zu Generation weiter? Was muss passieren um diesen Teufelskreis durchbrechen zu können?
Angetrieben von dem Vermächtnis seiner verstorbenen Großmutter Anne begibt sich der Filmemacher Jonas Rothlaender auf die Reise, den Zerwürfnissen seiner eigenen Familie nachzuspüren. Nach jahrzehntelangem Schweigen trifft er in Zürich seinen Großvater Günther, der im Laufe seines Lebens mehrere Millionen in riskanten Börsenspekulationen veruntreut hat, darunter auch das gesamte Vermögen seiner damaligen Ehefrau Anne.

Günther lebt 90-jährig, schwerkrank und völlig verarmt in einem Altersheim und ist besessen von dem Gedanken, seine „Schuld“ zu begleichen bevor er stirbt. Er hat ein letztes großes Geschäft vor Augen. Doch als Bettina, Jonas Mutter und Günthers Tochter, in Zürich erscheint – in der Hoffnung sich endlich mit ihrem Vater zu versöhnen – ist Günthers Blick für das Wesentliche verstellt.

Der Filmemacher begibt sich auf die Suche nach den Wurzeln dieser scheinbar unheilbaren Zerwürfnisse und muss sich dabei immer schonungsloser mit den Konflikten der eigenen Familie auseinanderzusetzen. Seine Suche führt ihn von der Geschichte seiner Großeltern, über seine Mutter, bis hin zu seinem eigenen Leben.

Interview

War für dich von Beginn an klar, dass du so einen persönlichen Film machen wolltest?
Mir war es extrem wichtig einen persönlichen, aber keinen privaten Film zu machen. Da der Film aber auch meine persönliche Reise beschreibt, bestand eine der größten Herausforderungen für uns darin im Schnitt dafür die richtige Balance zu finden. Ein entscheidender Motor war immer der Wunsch „zu verstehen“ und niemanden zu verurteilen.  Mehr...

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